Unter dem Motto „Ask what you can do“ bildet die John F. Kennedy School of Government an der Harvard University Führungskräfte aus, die die Herausforderungen des Gemeinwesens in öffentlichen und internationalen Organisationen bearbeiten möchten.
Viele Absolventen der Schule nehmen führende Positionen in ihren Heimatländern oder in internationalen Organisationen ein. Beispiele sind UNO-Generalsekretär Ban-Ki-moon, Weltbank-Präsident Robert Zoellick, Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf und Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong.
Mit über 90 vertretenen Ländern unter ihren ca. 1000 Studenten ist die Harvard Kennedy School die internationalste Einrichtung an der Harvard University. Ca. 50% der Studenten sind US-Amerikaner.
Die Harvard Kennedy School bietet hauptsächlich vier Studiengänge an:
- Master in Public Policy (MPP), ein zweijähriges Programm, üblicherweise für Studenten mit 2-3 Jahren Berufserfahrung
- Master in Public Administration (MPA), ein zweijähriges Programm für Studenten mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung
- Master in Public Administration / International Development (MPA/ID), ein zweijähriges Programm, das speziell auf Aufgaben in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit vorbereitet
- Mid-Career Master in Public Administration (MC/MPA): ein einjähriges Programm für Studenten mit mindestens 7 Jahren Berufserfahrung
McCloy-Stipendiaten steht ausschließlich der MPP, MPA und der MPA/ID offen. Üblicherweise studieren jedes Jahr auch einige Deutsche ohne Stipendium oder mit anderen Stipendien an der Kennedy School.